Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
Entstehung
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Haus, in welchem Thorns Hochzeitfeier ſtattfand, mußte ihr Aufmerken erregen. Der Muſikchor ver⸗ lies eben das Feſt und mehrere Pferde wurden vor die Thuͤre gefuͤhrt. Fackeln kamen heraus. Zwei Herren warfen ſich auf die Pferbe.

Aldenſtein und Thorn! ſagte die neben der Graͤ⸗ fin im Wagen ſitzende Kammerfrau.

Der Braͤutigam alſo einer von den zwei ſo wild Davonſprengenden? fragte dieſe erſtaunt. Haben ſie auch recht geſehen?

Auf die feſte Boahung, lies die Graͤfin halten. Der voruͤbereilende Haufe war offenbar im Zuſtande

des groͤßten Erſtaunens. Eine beſtimmte Auskunft

ließ ſich jedoch aus dem Sprachgewirr nicht heraus⸗ bringen. Da nahm die Graͤfin ihren Freund Hud⸗ ſon wahr und rief ihn herzu. Durch dieſen erfuhr ſie Folgendes: Der Tanz hatte bis nach eilf Uhr gedauert, als auf Einmal zur groͤßten Beſtuͤrzung der Aeltern Theobaldens und des Bräutigams die

Braut vermißt wurde. Kein Ort im Hauſe und

Garten blieb undurchſucht, bis man endlich im letz⸗

tern ein lautes Wimmern vernahm. Es ruͤhrte von

dem an einen Baumſtamm feſtgebundenen Gaͤrtner⸗ II. 14