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Ich kenne ſolche— erwiederte Hudſon.— Allein darin muß ich der Frau von Gruͤnau doch beiſtim⸗ men, daß eben die Leidenſchaft, wenn eine aͤhnliche ihr entgegen kaͤme, ein kraͤftiger Kitt werden koͤnnte fuͤr das gebrochene Innere. Und Frau Graͤfin, der jetzige Verein mit dem Grafen, kann doch wahrlich auch, weder ihm noch ihnen Befriedigung gewaͤhren!
Wiſſen ſie das ſo gewis? fragte ſie, und ihr Auge ſchmuͤckte ſich mit dem feuchten Schimmer der Wehmuth, welche auch der Ton zu erkennen gab. Koͤnnten nicht, grade ſeit unſerer Entfernung von einander, die Herzen ſich naͤher gekommen ſeyn, als zuvor. Fragt es ſich doch, ob unter den ſogar man⸗ nichfachen Geſtalten des menſchlichen Gluͤckes das ſich an keinen Typus bindet, dieſe nicht vielleicht die ein⸗ zige, uns zutraͤgliche ſey.
Dagegen— ſagte der Amerikaner und ſeine Rede ſchien von der Innigkeit des Gefuͤhls zu verſtum⸗ men, aus der die Liebe der Graͤfin zu ihrem Gemahl ſo eben die leuchtendſten Blicke warf— dagegen— fuhr er dann mit geſenkten Auge fort— ſpricht wohl, was den Grafen betrift, beſonders ſein—— leidenſchaftliches Wohlwollen gegen die Baroneſſe. Herr Hudſon— verſetzte die Graͤfin— ich glaube


