Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
Entstehung
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Nein, gnaͤdige Graͤfin— ſprach der Amerikaner — ſie haben mich ſo eben ganz uͤberzeugt von der gewaltigen Verſchiedenheit zwiſchen dem Zwecke des Gemaͤldes, welches der Graf ihr zuſagte und desjeni⸗ gen wonach die Wuͤnſche der Frau von Gruͤnau ge⸗ hen. Wie die Sachen jetzt noch ſtehen, halte ich ſo⸗ gar die Abſicht derſelben mit ſeinem Portraͤt gegen die Rechte ſeiner Gemahlin ankaͤmpfend. Indeß—— fuhr er fort— waͤre es nicht vielleicht gut—— Dieſer Garten, von deſſen Wiedergeſtaltung durch ih⸗ ren verſtorbenen Herrn Gemahl ſie ſelbſt mich un⸗ terrichteten, fuͤhrte mich vorhin auf eine Idee, die ich ihnen mittheilen muß. Was im Allgemeinen nicht rath⸗ ſam ſeyn wuͤrde, dazu rathen bisweilen doch die beſon⸗ dern Umſtaͤnde. Wuͤrden ſie, meine Gnaͤdige, im An⸗ ſchauen eines neuen Gluͤckes des Herrn Grafen von Altenberg nicht vielleicht noch gluͤcklicher ſeyn, als jetzt?

Das wuͤrde ich, Herr Hudſon, bei Gott, ich wuͤrde das!— erwiederte ſie und ein wahrhaft liebendes heiliges Feuer blickte aus ihren Augen, ihr Geſicht mit einem rothen Morgenſcheine uͤberhauchend. Der Weg aber auf den ſchon die Baroneſſe hindeutete, ſcheint mir nicht dahin zu fuͤhren. Meine Gruͤnde habe ich ihr dargelegt.