Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
Entstehung
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Sache gedachte, erſchrak ſie auch um ſo heftiger, wie der davon tiefergriffenen Dame ploͤtzlich das Blut aus dem Geſichte wich, ihre Augen die Sehkraft ver⸗ loren und ſie unmittelbar darauf, ein ſtarres Mar⸗ morbild, mit großer Anſtrengung nur, in ihren Ar⸗ men vor dem Fall auf den Boden ſichern konnte.

Das Entzuͤcken Tipaldo's ſeinen geliebten Alden⸗ heim des Steckbriefs uͤberhoben zu wiſſen und uͤber⸗ haupt die guͤnſtigſten Nachrichten fuͤr ihn und die Entfuͤhrte aus der Reſidenz zu bringen, hatten den bejahrten Mahler veranlaßt, ſich auf ein Pferd zu werfen und die Nuͤckkehr moͤglichſt zu beſchleunigen.

Ja, ſie bringen Troſt; ihre Miene kann das nicht laͤugnen! Das waren die Worte, mit denen die Staatsraͤthin den bei ihr Eintretenden zu bewillkom⸗ men eilte.

Allerdings! ſprach er. Ueber den einzelnen, glaͤn⸗ zenden Punkten ihres fruͤhern Verhaͤltniſſes mit dem Herrn Staatsrathe hat dieſer die neueſten Ereigniſſe ganz vergeſſen und ſtreckt mit groͤßter Sehnſucht ſeine Arme nach einer Vergangenheit aus, von der ſie ihm kuͤnftig eine Art Suͤrrogat werden zu geben haben.