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ſehr blaſſen Geſichte, konnte ihnen ſo, gar leicht als die Strafe vorkommen, die ihrem Ungehorſame auf dem Fuße folgte. In ſolchen Faͤllen treibt die Phan⸗ taſie ihre Schoͤpfungskraft oft in's Ungeheuere und die Haͤlfte der Geſpenſter ſind gewis auf aͤhnliche Weiſe aus dem Zuſammenfließen von Furcht und Schuld, in denen entſtanden, denen ſie vorkamen. Und gaͤbe es Erſcheinungen dieſer Art, was ich be⸗ zweifle, was koͤnnten ſie wohl dem reinen Bewuſt⸗ ſeyn anhaben, zumal wenn der Glaube an eine uͤber Allem waltende Vorſehung ſolches leitet?— Verehrter Mann— ſprach die Baroneſſe— wollte der Himmel, ſie koͤnnten immer in meiner Naͤhe ſey! Ihre Anſichten, ihre Troͤſtungen tragen das Gepraͤge des Wahren und Guten ſo uͤberzeugend an ſich; ihre Miene, der Ton ihrer Stimme, drin⸗ gen wie Balſam in ein verwundetes Herz.—— Entweder es war der Tod ſelbſt, welcher der Ba⸗ roneſſe an jenem bangen Abende auf dem Fuße folgte und ihr fruͤher ſchon den Namen Helena ſo ſchauer⸗ lich zurief, oder es mußte der lebende Welter ſeyn. Das Schwanken der beunruhigten Frau zwiſchen dieſen beiden Erlaͤuterungen hatte die Fieberphantaſie in ihr hervorgebracht. Jetzt nach dem Geſproͤche mit


