Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
Entstehung
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Nicht einmall achte Tipaldo in ſeinem Ver⸗ druſſe ſpoͤttiſch auf und eilte hinweg.

3.

Voll Unmuths uͤber einen großen Laͤrm in der Nacht, der ihn aus dem Schlafe geweckt hatte, ſetzte Tipaldo am Morgen eben die Farben auf ſeine Pa⸗ lette, als Madam Marbach, noch im voͤlligen Nacht⸗ anzuge hereineilte.

Ach Gott, lieber Tipaldo, ſie haben doch recht gehabt, ich haͤtte mich nicht einlaſſen ſollen mit die⸗ ſem Aldenheim. Wem waͤre aber auch eingefallen, daß er dergleichen im Schilde fuͤhrte?

Was denn? fragte der Mahler, der bei dem er⸗ ſten die Farben gleichguͤltig wie zuvor aus den Bla⸗ ſen auf die Palette druͤckte, bei den letzten Worten aber ploͤtlich mit einem Uebermaſe von Haſt und Heftigkeit aufhorchte und in ſeinem Thun innehielt.

Denken ſie nur, Tipaldo, vorige Nacht, grade halb zwei Uhr wird auf Einmal ganz furchtbar an der Hausglocke geriſſen.

Das kann ich mir ſehr lebhaft denken; denn es