Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
Entstehung
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Mit zunehmendem Alter ruͤckten ihre Schauer mir

immer naͤher. Die Conſcription ſtreckte ihre Tiger⸗ kralle aus nach mir. Ich bebte beim bloßen Gedan⸗ ken, ihr folgen zu muͤſſen. Wahrlich, nicht aus ſchaͤndlicher Feigheit! Aber bei meinen Anſichten von dem ganzen Unweſen, welches man trieb, wuͤrde ich mich haben verachten muͤſſen, haͤtte ich nicht mein Aeußerſtes thun wollen, ihr zu entrinnen. Mit Huͤlfe eines dem neuen Herrſcher gehaͤſſigen vormaligen Hof⸗ mahlers des hingerichteten Koͤnigs, gelang es mir, als Farbenreiber, mich in ſeiner Wohnung verſteckt zu halten. Der Gedanke, dem ihm verhaßten Fuͤr⸗ ſten einen ruͤſtigen Kaͤmpfer zu entziehen, gewaͤhrte ihm Freude genug, um die Gefahr zu verachten, welche auf den Fall des Herauskommens ihn be⸗ drohte. Aber da er mir gut war, ſo fuͤrchtete er ſich davor doch um meinetwillen. Er war naͤmlich uͤber⸗ zeugt, daß ich den Schwur, den ich gethan, halten wuͤrde, mich eher ſelbſt zu erſchießen als mir den Eid zu den Adlern des Kaiſers abnoͤthigen zu laſſen. Schon beim Eintritt in den Dienſt des guten Alten faßte ich den Grundſatz, fuͤr ein Leben, das ich ver⸗ achtete, ſo wenig als moͤglich zu thun, und mich von ihm auch ſo unabhaͤngig, als moͤglich zu machen.