Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
Entstehung
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muͤſſen, weil mein eines, lebendiges, Geſicht mir bis⸗ weilen ſchon zuviel iſt. Wenn euch indeſſen daran liegt, mein Herr ſo bin ich dazu bereit.

Freundlich bat ihn der Mahler, der grade eine auf den Rahmen geſpannte Leinwand vorraͤthig hatte, da⸗ rum, und vielleicht hauptſaͤchlich mit deshalb, weil die jetzige, biher an dem Menſchen gar nicht geah⸗ nete Geſpraͤchigkeit, ihn zugleich hoffen ließ, manche Auskunft uͤber ſein Herkommen und ſein fruͤheres Le⸗ ben auf dieſem Wege nebenbei zu erhalten.

Alles gelang nach Wunſche. Nach einigen Fragen von Tipaldo's Seite begann Bromberger freiwillig alſo: Das Beſte wird wohl ſeyn, wenn ich euch uͤberhaupt etwas von dem mittheile, was ich uͤber mich ſelber weiß. Der Tod meiner Mutter erfolgte in Paris, wie ich etwa ſieben bis acht Jahr alt war. Es gab viel Noth bei der Leiche, die mein Vater verlaſſen, weil, er ſich vor Verfolgungen hatte fluͤchten muͤſſen. Ein aus⸗ gebrochenes Complott gegen das Leben des erſten Con⸗ ſuls, oder vielleicht auch ſchon des Kaiſers, war zufaͤl⸗ lig in dem Hauſe, welches wir mitbewohnten, geſchmie⸗ det worden und er in Verdacht der Mitſchuld gerathen. In der Folge wies ſeine Unſchuld ſich eben aus, als er, einer neuen Anklage halber, abermals die Flucht ergrei⸗