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an meiner Hand auch dann genuͤgt haben wuͤrde, wenn ſeine aͤuſſere Schale ohne be⸗ ſondere Reize geweſen waͤre.
Es verdroß mich beinahe, als nun her⸗ auskam, daß Lesbia's Vermoͤgensumſtaͤnde ſchon allein dazu hingereicht haben wuͤrden, und daß die Marcheſe ſie nur zu meiner Pruͤfung, als durch einen Diebſtahl voͤllig erſchoͤpft ange⸗ geben hatte.
121. No th.
Ein Jahr iſt mir an der Hand der Er⸗ ſehnten verfloſſen. Vor drei Monaten ſtarb die Mutter der Marcheſe. Seitdem lebt letz⸗ tere bei mir in der Univerſitaͤtsſtadt, wo ich als Doktor der Rechte mich niederließ. Sie hat ſich auch jetzt, bei dem bequemen Leben, welches ihre Einkaͤnfte geſtatten, unſern rau⸗ hern Gegenden dergeſtalt acelimatiſirt, daß ihr das Abendland gar nicht mehr ſo reizlos vor⸗ kommt, als vormals. Wir ſind die beſten Freunde. Mir auf die Schulter klopfend meinte ſie erſt geſtern noch, daß die Schule
der Noth mehr an mir gethan haͤtte, als alle


