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Das vier und ſiebzigſte Kapitel.
Und der freundliche Himmel uͤber ihr und ihrem Gemahl, wurde auch nach Jahren nur ſelten von kleinen Woͤlkchen uͤberffbogen. Ihre Kunſt hinge⸗ gen erhielt eine ganz andre Richtung. Und das kam daher, weil ſich, wie Malchen meinte, die blauen Schuͤrzen und wolligen Baͤume wieder in ihres Mannes Landſchaften einſchlichen, und weil,
wie Herr von Palm meinte, aus ihren geſtickten
Bruſtbildern die Aehnlichkeit, nicht nur mit ge⸗ wiſſen Menſchen, ſondern manchmal ſogar mit Menſchen uͤberhaupt, aufs neue ver⸗ ſchwand. Dieſe Meinungen nun theilte ein jedes dem andern gelegentlich mit. Und wenn ſie auch Anfangs ein wenig daruͤber mit einander ſchmoll⸗ ten, ſo waͤhrte es indeſſen nicht lange, bis ſie in ſich gingen. Sind ſie doch neuerlich ſogar auf den etwas abgenutzten Grundſatz: das Gute zu dem Schoͤnen! foͤrmlich zuruͤckgekommen. Denn Amalie ſtickt ihrem Gemahl, anſtatt der Bruſtbilder, die er nicht mehr leiden kann, Dinge, die er zu ſeinem Anzuge gebraucht, und die er recht wohl leiden kann. Herr von Palm hingegen hat die Landſchaftmalerei gaͤnzlich aufgegeben. Um nun


