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Das fuͤnf und ſechzigſte Kapitel.
„ Doch daß ich mit meinen Anfſchluͤſſen vollends fertig werde!“ ſagte der Herr Oberforſtmeiſter endlich.„Ich erkannte den jungen Palm neben Ihnen, auf den erſten Blick. Aber er? behuͤte Gott! er wurde mich gerade ſo wenig gewahr, als Sie. Und gleich war nun mein Anſchlag gemacht. Der Geheime Rath Palm, ſein Vater und mein aͤlteſter Freund, ſollte die ganze Ge⸗ ſchichte erfahren. Er wußte ſie aber beinahe ſchon ganz. Auf die Frage nach ſeinem Sohne, hoͤrte ich zwar viel zu ſeinem Lobe, doch haͤngte der Vater auch eine Klage hintenan. Sein Sohn waͤre, hieß es, ſeit Kurzem ſo zerſtreuet, und er haͤtte lange nicht gewußt, woher das kaͤme, bis ſich dieſen Morgen erſt ein Brief mit ganz neuem Datum gefunden haͤtte, der einige Auskunft gaͤ⸗ be. Wahrſcheinlich waͤre er eines Fleckes wegen anders geſchrieben worden. Er waͤre, der Adreſſe nach, an ein gewiſſes Fraͤulein von Irmenau ge⸗ richtet. Da nun er, der Geheime Rath, dieſes Fraͤulein gar nicht kennte, wenigſtens nichts von ihren Umſtaͤnden wuͤßte, dieſer Brief aber ſo ernſi⸗ K 2


