Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1807) Der Grundsatz
Entstehung
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trübniß, und Karl ließ ſich aus derſelben Urſa⸗ che kaum im Hauſe ſehen. Malchens Betruͤbniß hatte indeſſen auch ihr Gutes. Onkel und Tan⸗ te glaubten naͤmlich nun nichts gewiſſer, als daß ſie eine Folge von des Maͤdchens ungluͤcklicher Lie⸗ be zu dem Diakonus waͤre, und hatten ſie um ſo weniger in Verdacht wegen des Schabernacks im

Garten.

Das neun und dreißigſte Kapitel.

Eine allgemeine Freude empfieng den Aktuarius gegen Abend im Amthauſe. Er mußte auch ſehr gute Nachrichten mitbringen; denn der Amt⸗ mann umarmte ihn einmal uͤber das andre.

Und waͤhrend ſie mit einander ſprachen, legte Karl ſeiner Schweſter den Entfuͤhrungsplan noch⸗ mals ans Herz.„Wolf,“ ſagte er,„geht mit Tinchen fort: das iſt Eins. Ich ſetze ihnen nach, und hole ſie ein: Zwei; ſchreibe dem Stadtſchrei⸗ ber, daß ſeine Tochter nur dann zuruͤkkehren wolle, wenn ſie den Diakonus nicht heirathen duͤrfe: Drei. Der Stadtſchreiber thut gewiß alles, ſich die Tochter zu erhalten: Vier. Ich ſtelle mich dann, wenn ich ſie bringe, als ob ich erſt auf der Rei⸗ ſe alle ihre Tugenden kennen gelernt haͤtte, halte um ſie an, und bekomme ſie: Fuͤnf. Ein voll⸗