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Heftigkeit, daß die Frau Amtmaͤnnin, welche ihn ſonſt ſicher zuruͤckgehalten haͤtte, boͤſe wur⸗ de: und ſo gut, wie ihr Mann, ſeinem Vorſatze zu gehen kein Woͤrtchen entgegenſetzte.
„Daß der Menſch nur ſo blind ſeyn kann!“ rief der Onkel einmal uͤber das andre mit lautem Lachen.
Das fuͤnf und dreißigſte Kapitel.
Und Karl und Malchen ſaßen gegen Abend allein beiſammen, und lachten zwar ebenfalls ein we⸗ nig daruͤber, daß der Menſch ſo blind ſeyn kann; aber ganz wohl war ihnen der Umſtaͤnde wegen, doch auch nicht zu Muthe. Und noch weniger wohl wurde ihnen, als Tinchen mit ganz rothen Au⸗ gen zur Thuͤr herein geſchluͤpft kam, und erſt lange weinen mußte, ehe ſie anfangen konnte.
Denkt nur, ſagte ſie dann, dieſen Nachmit⸗ tag iſt es ſo gut wie richtig geworden, daß ich den haͤßlichen neuen Diakonus heirathen ſoll! Er hat naͤmlich, weil es hier nichts mehr war, um mich angehalten, und der Vater, der voll Aerger⸗ niß nach Hauſe kam, will beweiſen, daß der Ak⸗ tuarius mich gar nichts angehe, und dringt auf die unſelige Heirath.


