Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1822) Der Thronfolger / von Friedrich Laun
Entstehung
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maͤchtig fuͤr ſeine bedenklichen Umſtände. Iſidor

hatte das ſelbſt gefühlt, meinte aber, daß der hier⸗

von angegriffene Korper dafuͤr von der Seele aus wieder Heilung erhalten habe.

Etwas jedoch beengte bei der neuen Bekannt⸗ ſchaft das Herz des Fuͤrſten. Er glaubte, ſeiner innern Uebereinſtimmung mit dem Lord die Offen⸗ barung ſeines eigentlichen Namens ſchuldig zu ſeyn; auf der andern Seite aber hatte er ſich gleichwohl nicht dazu entſchlieſſen können, weil er ſein Inkognito auf dem ſchoͤnen Gute zu gefaͤhrden und allerlei läͤſtige Rückſichten auf ſich zu laden füͤrchtete. Bis jetzt konnte Cd aus der Anrede des Leibarztes ſchließen, daß der neue Freund Graf ſey. Auch hatte er nicht einmal beim Abſchiede nach dem Namen ſich erkundiget. Das Ver⸗ ſprechen eines baldigen Wiederbeſuches war ihm hinreichend geweſen. Der Arzt, den Iſidor uͤber die Sache um Rath fragte, ſtimmte durchaus für die Beibehaltung ſeines Inkognito, worauf es bei

den Ausfluͤgen aus dem Bade auch angelegt war,