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Iſidors Geſundheitszuſtand einen guͤnſtigen Um⸗ ſchwung und bald wurde, zu großem Verdruſſe des wilden Prinzen, für die glückliche Herſtellung des wackern Regierenden, der vielleicht keinen Fehler hatte, als etwa einen kleinen Hang zum Ungewoͤhnlichen und Abentheuerlichen, in allen Kirchen voll Inbrunſt gedankt. Nichts weiter ſchien dem Heile des Landes zu fehlen, als ein Nachkomme. Auſſerdem gelangte die Regierung doch, ſpät oder früh, an die Seitenlinie, deren Haupt der allgemein verhaßte Florian war.
Iſidor, den gerechten Wunſch ſeiner Unter⸗ thanen kennend und wurdigend, beſchloß, ſich zu vermaͤhlen. Der Ruf der Tochter des regierenden Grafen von Irr veranlaßte ſeine Reiſe zu dieſem. Comteſſe Pauline war die herrlichſte Jungfrau von Geſtalt, wie von Geiſt und Herz. Die nach ſeiner Heimkehr erfolgende Werbung um Paulinens Hand geſchah nur der hergebrachten Form wegen. Das nähere Band war ſchon perſoͤnlich zwiſchen ihm und dem graͤflichen Hauſe feſtgeknuͤpft worden.
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