Teil eines Werkes 
2. Band, 10.-20. Gesang (1820)
Entstehung
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An Caäaͤcilie.

2.

Dem Schiffer gleich, der an den bunten Hoͤhen Des ſchoͤnen Ufers ſtaunend niederfuhr,

I1 Und manche Stadt, manch prangend Schloß geſehen und manchen Hain und manche holde Flur,

Bis jetzt die Wind' auf's hohe Meer ihn wehen,

Wo jedes Bild verſchwebt und jede Spur:

So ſeh' auch ich in nebelgraue Weiten

Die Taͤuſchung fliehn und Freud' und Troſt entgleiten,

3.

Denn wie du warſt im Leben und im Leiden, In Lieb' und Luſt, im Schmerz und im Gefuͤhl, Das ſucht' ich treu in Wort und Bild zu kleiden Und anzureihn an holder Toͤne Spiel.

So ließ ich nie dich aus der Seele ſcheiden

Und nahte mich an deiner Hand dem Ziel;

Doch mit dem Kranz, den du mir jetzt gewunden, Iſt fluͤchtig auch der ſel'ge Wahn entſchwunden.