Teil eines Werkes 
2. Band, 10.-20. Gesang (1820)
Entstehung
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Die Helden ſtehn erſtarrt; mit wilden Blicken ſtieren Sie himmelan; betaͤubt ſind Geiſt und Ohr;

Faſt will vor Graun das Blut in ihrer Bruſt gefrieren, Da reißt aus feigem Wahn der Ritter ſich hervor. Entfleuch, unholder Schwarm, aus dieſen Waldrevieren! So ruft er drohend aus und hebt den Speer empor; Er ſchwingt und ſchleudert ihn, und durch der Winde Brauſen Hoͤrt man den langen Schaft gewaltig aufwaͤrts ſauſen.

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Dem naͤcht'gen Heere zog ein kuͤhnes Rieſenbild

Auf ſchwarzem Roß voran. Die dunkeln Locken flogen

Im Sturm umher, vom Helm nur halb verhuͤllt, Um den ein gluͤh'nder Kreis von Flammen ſich gezogen. Dem Schein des Nordes glich ſein ungeheurer Bogen, Sein Speer dem Wetterſtrahl, dem Sturmgewoͤlk ſein Schild, Und hier und dort von rothen Funken blitzte

Das ſchwarze Panzerkleid, das ſeinen Leib beſchuͤtzte.