Zehnter Geſang. 29
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Ihr finſtern Jaͤger, ſtoßt in's Horn, Daß rings die Felſen ſich zerſpalten! Durch Haid' und Wald, durch Buſch und Dorn, Wie Windesgeißel, Blitzesſporn, In blutlos bleichen Wahngeſtalten, Bei Sturmesruf und Sturmeszorn Und Nebel hinten, Nebel vorn, So ziehn die naͤchtlichen Gewalten!
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So ſang der wuͤſte Schwarm und tobte durch die Luft Und ſenkte tiefer ſtets ſich in das Thal hernieder, Und wilder heulte ſtets der Sturm um Fels und Kluft Und peitſchte Wald und Fluth mit zuͤrnendem Gefieder. Muͤhſelig rang der Mond mit raſchem Wolkenduft, Sah klaͤglich bald hervor und bald entſchwand er wieder, Und bleich, verſtoͤrt und wuͤſt, wie wenn Verzweiflung lacht, Beſchien ein truͤbes Licht die grauſenvolle Nacht.


