von hinreißender Lebendigkeit in ihrem ganzen We⸗ ſen, zeichnete ſie ſich auch durch ihren feinen Kunſt⸗ ſinn und ihre Talente aus. Im Zeichnen und Ma⸗ len hatte ſie es ſchon weit gebracht. Mit Fertigkeit und Ausdruck ſpielte ſie das Clavier und die Harfe. Ihr und ihrer eben ſo liebenswuͤrdigen Schweſter Adelheid ſich naͤhern zu duͤrfen, wurde des jungen Dichters hoͤchſtes Gluck. Bald verdunkelte ſeine Liebe zu Caͤcilien alles Irdiſche in ſeinen Gedanken. Caͤeilie erwiederte ſeine ſchwaͤrmeriſche Zuneigung mit freundlichem Wohlwollen; und mehr bedurfte er nicht; denn eine poetiſchere und den gewoͤhnli⸗ chen Forderungen der Leidenſchaft williger entſa⸗
gende Liebe kann es nicht wohl geben. Seine
Epiſteln an die Geliebte in der Sammlung ſeiner Gedichte, die er im Jahre 1813 herausgegehen


