cum, deſſen Zweck war, den ſchriftlichen Styl der Theilnehmer zu bilden, durch Ausarbeitungen ſich auszeichnete, in denen Gefuͤhl und Phantaſie ſo zart und ſo correct ſich ausdruͤckten, wie es ſich von einem jungen Mann von achtzehn Jahren kaum er⸗ warten ließ. Das verdiente Lob, das ich ihm oͤffentlich ertheilte, veranlaßte ihn, nach einiger Zeit mich zu heſuchen, um mir einige ſeiner Gedichte zur Beurtheilung vorzulegen. Es waren Sonette, Epiſteln und Elegieen, mangelhaft von mehreren Seiten, aber an einigen Stellen unuͤbertrefflich, und im Ganzen unbezweifelbare Beweiſe von wahrem Dichtertalent. Mit dem lebhafteſten Danke nahm er meine Zurechtweiſungen an, wo ihre Gruͤnde ihm einleuchteten. Wo das Gefuͤhl entſcheiden mußte, vertheidigte er ſeine Anſichten. Auch dieß
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