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E. Chr. v. Kleist's Gedichte
Entstehung
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Groß iſt der Herr! die Himmel ohne Zahl

Sind Saͤle ſeiner Burg;

Sein Wagen Sturm und donnerndes Ge⸗ woͤlk',

und Blitze ſein Geſpann.

Die Morgenroͤth' iſt nur ein Wiederſchein Von ſeines Kleides Saum; und gegen ſeinen Glanz iſt Daͤmmerung Der Sonne flammend Licht.

Er ſieht mit gnaͤd'gem Blick zur Erd⸗ herab; Sie gruͤnet, bluͤht und lacht. Er ſchilt: es faͤhret Feu'r von Felſen auf, Und Meer und Himmel bebt.

Lobt den gewaltigen, den gnaͤd'gen Herrn, Ihr Lichter ſeiner Burg! Ihr Sonnenheere! flammt zu ſeinem Ruhm! Ehr Erden, ſingt ſein Lob!

Erhebt ihn, ihr Meere! brauſt ſein Lob! Ihr Fluͤſſe rauſchet es!

(Es neige ſich der Cedern hohes Haupt

Und jeder Wald vor ihm!