Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
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Und kuͤhner laͤßt dann auf Geſanges Wellen Mein trunkner Geiſt des Liedes Segel ſchwellen.

Doch laͤßt ſich dann ſo kalt die Andre

ſchauen

Mit ſtrengem Blick und ſtolzem Axgeſicht, Dann ſchwindet bald mein freudiges Vertrauen, In Nacht verſinkt der Lieve leitend Licht, Auf weitem Meer ergreift mich ſtilles Grauen, Ich weiß den Pfad, das Ziel, den Hafen nicht. Wohl folgſt du, denk ich, truͤgeriſchen Ster⸗

nen, Was kann dich ſonſt ſo weit von ihr entfernen?

O ihr, die treu vereint in Leid und Freuden Nur ein Gemuͤth im Buſen ſonſt gehegt, Was konnte ſo im Tode jetzt euch ſcheiden, Daß dieſe flieht, was jene ſchuͤtzt und pflegt? Du banges Wechſelſpiel von Luſt und Leiden, Wie haſt du oft mein Herz ſo wild bewegt! Doch kenn' ich leicht die Faͤden, die dich weben: Suͤß iſt der Traum, doch hart und kalt das

4 Leben.

Und dennoch will ich muthig weiter ſteuern, So lang ein Hauch mein luftig Segel ſchwellt, Will gern getaͤuſcht in irren Abenteuern Dein Nichts vergeſſen, arme, kleine Welt! Vielleicht wird doch der Strand ſich einſt ent⸗

ſchleiern,