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den Fliehenden der letzte. Im vaͤterlichen Hauſe ließ Jedermann ſeiner Herzensguͤte Ge⸗ rechtigkeit widerfahren; aber man verſprach ſich nicht viel von ihm, weil er zur Beſor⸗ gung von Auftraͤgen nicht zu gebrauchen war, ſeine Buͤcher verlor, keine Art von Ordnung zu lieben ſchien. Seine Kleider waren in wenigen Tagen, nachdem ſie neu geweſen, beſchmutzt und zerriſſen. Der Director von dem Gymnaſium troͤſtete den beſorgten Vater damit, daß es dem Knaben nur an Fleiß, nicht an Talenten fehle. Beharrlichkeit zeigte er bei kleinen Liebhabereien, die er eifrig ſo lange fortſetzte, bis er ſie nicht mehr nach ſeinem Geſchmacke befriedigen konnte. Er ſtu⸗ dirte z. B. die Wappenbuͤcher mit ſolchem Fleiße, daß er in ſeinem vierzehnten Jahre von Malern bei der Verzierung von Saͤrgen zu Rathe gezogen wurde. Aber er verſchenkte ſeine Wappenſammlung, wie eine aͤhnliche Sammlung von kleinen Muͤnzen, nachdem er einen gewiſſen Grad erreicht hatte.
Die erſte Veranlaſſung zur Entwickelung der Dichtertalente Ernſt Schulze's gab ſein vertrauter Umgang mit den Soͤhnen eines ge⸗ ſchäͤtzten Oberappellationsraths, der bald nach⸗ her die hanoͤver'ſchen Dienſte verließ. In Ver⸗ bindung mit dieſen lebhaften und geiſtvollen Knaben ſchrieb er kleine Aufſaͤtze und eine Art von Zeitung, in welcher Familiengeſchichten


