Teil eines Werkes 
1. Bd. (1847)
Entstehung
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andern Haͤlfte verglich. Wenn die beiden Hälften zu einander paßten und dann ein Ganzes ausmachten, war die Berechtigung des Inhabers der Karte nachgewieſen.

Der barhaͤuptige Gascognet war zuerſt vorgetreten und mit ihm begann demnach die Pruͤfung.

„Euer Name?“ fragte der Officier.

„Mein Name, Herr Officier? Er ſteht da auf der Karte, auf der Ihr auch noch etwas Anderes ſehen werdet.“

„Gleichviel, wie heißt Ihr?“ wiederholte der Officier mit Ungeduld;„kennet Ihr den eigenen Namen nicht?“

„Doch, doch, ich kenne ihn, Gott's Blut! Und wenn ich ihn vergeſſen hätte, wuͤrdet Ihr mir ihn nennen können, da wir Landsleute und ſogar Vettern ſind.“

„Euern Namen, tauſend Donnerwetter! Glaubt Ihr, ich hätte meine Zeit mit Erkennungsſcenen zu verlieren?“ „Schon gut. Ich heiße Perducas von Pincornay.“

„Perducas von Pincornay“, wiederholte von Loignae, dem wir von nun an dieſen Namen geben werden, mit welchem ihn ſein Landsmann begruͤßt hatte; dann ſah er

auf die Karte und las:

„Perducas von Pincornay, 26. Octbr. 1585, Punkt Mittag.“

„Thor St. Antoine“, ſetzte der Gascogner hinzu, in⸗ dem er mit ſeinem ſchwarzen duͤrren Finger auf die Karte wieß.

„Sehr wohl, in Ordnung; geht hinein“, ſagte von Loignac, uß jedem weitern Geſpräche mit ſeinem Lands⸗ manne ein Ende zu machen.„Nun Ihr“ ſetzte er gegen der Zweiten gewendet hinzu.