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ſteht Ihr? Ihr dagegen ſeid allein und braucht einen
Pagen, der Euch nicht zur Schande gereicht.“
6„Nun?“
3„Ein Dienſt iſt des andern werth; nehmt mich mit hinein und ich will Euer Page ſein.“
n„Ich danke,“ ſagte der Reiter;„aber ich will nicht
6 bedient ſein.“
n„Nicht einmal durch mich?“ fragte der junge Mann
mit einem ſo ſeltſamen Lacheln, daß die Eisrinde ſchmolz, mit welcher der Reiter ſein Herz zu umgeben verſucht hatte.
„Ich wollte ſagen, daß ich keinen Diener brauchen kann.“
„Ja, ich weiß, daß Ihr nicht reich ſeid, Herr Ernauton de Carmainges,“ antwortete der junge Page.
Der Reiter erbebte, der junge Mann aber achtete nicht darauf, ſondern fuhr fort:
„Sprechen wir alſo nicht von Lohn; Ihr ſelbſt viel⸗ mehr ſollet bezahlt werden und zwar hundertfach für die Dienſte, die Ihr mir leiſtet, wenn Ihr mir gewährt, was ich erbitte; laſſet mich alſo Euch bedienen, ich bitte darum, und bedenkt, daß der, welcher Euch bittet, bisweilen befohlen hat.“
„So kommt,“ ſagte der Reiter, welcher dem gleichzeitig
bittenden und gebietenden Tone nicht widerſtehen konnte. Der junge Mann druͤckte ihm die Hand, was für einen Pagen wohl zu vertraulich war, dann wendete er ſich an die Gruppe der Reiter, welche wir ſchon kennen, und ſagte: „Ich komme hinein und das iſt die Hauptſache. Ihr, E


