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„Ich heiße Briquet“, antwortete der Unpekannte, „Robert Briquet, Euch zu dienen.“
„Ihr habt mir bereits einen großen Dienſt erzeugt, Herr Robert Briquet. Ach, meine Frau wird Euch ſegnen; aber. meine arme Frau! Mein Gott, mein Gott, die wird in dieſem Gedränge ganz erdruͤckt werden. Die ver⸗ fluchten Schweizer taugen doch zu nichts als die Leute zu erdruͤcken.“
Friard hatte dieſe Worte kaum ausgeſprochen, als eine Hand ſchwer wie die einer ſteinernen Bildſäule auf ſeine Schulter fiel.
Er drehete ſich um, um zu ſehen, wer ſich erkuͤhnte, eine ſolche Freiheit ſich zu erlauben.*
Es war die Hand eines Schweizers.
„Soll ich Dich todtſchlagen, Knirps?“ ſagte der kräf⸗ tige Soldat.
„Ach, wir ſind ungangen!“ rief Friard aus.
„Rette ſich wer kann!“ ſagte Miton.
Und da ſie hinter der Hecke freies Feld vor ſich hatten, ſo liefen ſie ſchnell davon, waͤhrend ihnen der Mann mit den langen Armen und langen Beinen mit ſpoͤttiſchem Blicke und ſtillem Lachen nachſah und, nachdem ſie ver⸗ ſchwunden waren, zu dem Schweizer trat, den man als Schildwache da aufgeſtellt hatte.
„Die Hand ſcheint gut zu ſein, Camerad“ ſagte er.
„Nun, nicht bel.“
„Das iſt gut, beſonders da die Lothringer kommen, wie man ſagt.“
„Die kommen nicht.“


