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man glauben können, man habe durch Abſendung der Wache die Unordnungen verhuͤten wollen, welche an dem Thore entſtehen koͤnnten.
Und es hatte ſich wirklich eine anſehnliche Menge ver⸗ ſammelt, denn jeden Augenblick kamen auf den drei Stra⸗ ßen, die an dem Thore zuſammentrafen, Mönche aus den Kloͤſtern des Weichbildes, Weiber, die von der Seite auf ihren Eſeln ſaßen und Bauern in kleinen Wagen an, welche den bereits beträchtlichen Menſchenhaufen vergro⸗ ßerten, den die erwahnte Verſchließung des Thores da auf⸗ hielt und alle brachten durch ihre mehr oder minder drin⸗ genden Fragen ein ziemlich eintoͤniges Geſumme hervor, aus welchem indeß auch bisweilen einige Stimmen zur Oe⸗ tave der Drohung oder der Klage emporſtiegen.
Außer der Hauptmaſſe der Wartenden, welche in die Stadt hinein wollten, konnte man noch einige einzelne Gruppen bemerken, die ſich von ihr getrennt zu haben ſchie⸗ nen. Statt nach dem Thore zu und durch das Gitter in die Stadt hineinzuſehen, blickten dieſe unverwandt nach dem Horizonte, welcher durch das Jacobinerkloſter, die Priorei von Vincennes und das Kreuz Faubin begrenzt war, als wenn auf einer dieſer drei faͤcherartig verlaufenden Straßen irgend ein Meſſias herankommen ſollte.
Dieſe letztern Gruppen glichen ruhigen Inſeln, die ſich in der Seine erheben, waͤhrend um ſie her das Waſſer bald ein Raſenſtuͤckchen, bald einige alte Weiden hinwegſpuͤlt, die ſich dann eine Zeit lang in der Nähe im Wirbel herum⸗
drehen und endlich auf dem Strome mit fortſchwimmen.
Dieſe Gruppen, aufwelche wir nochmals zurückkommen,


