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und in weniger als zehn Minuten kamen ſie auf dem Schloſſe Noires Fontaines an.
Frau von Montrevel erwartete ſie auf dem Per⸗ ron; die arme Mutter ſtand ſeit mehr als einer Stunde auf dieſem Platze, da ſie fürchtete, es möchte dem einen oder andern ihrer Söhne ein Unglück zu⸗ geſtoßen ſein.
Sobald Edouard ſie von weitem ſah, ſetzte er ſein Pony in Galopp und rief durch das Gitterthor:
„Mutter, Mutter! wir haben ein Wildſchwein geſchoſſen, ſo groß wie ein Eſel; ich zielte ihm auf den Kopf; Du wirſt das Loch meiner Kugel ſehen; Roland hat ihm ſein Meſſer bis an den Griff in den Bauch geſtoßen; Mylord ſchoß zweimal auf das⸗ ſelbe. Raſch! raſch! Männer, welche es holen! Fürchte nichts, wenn Du Roland ſiehſt, der ganz mit Blut bedeckt iſt, Mutter, das Blut iſt von dem Thiere; Roland hat nicht die geringſte Schramme.“
All das wurde mit der gewöhnlichen Zungenfer⸗
tigkeit Edouards herausgeplaudert, während Frau von Montrevel vom Perron nach dem Gitterthor kam, das ſie öffnete.
Sie wollte Edouard in ihre Arme nehmen, aber dieſer ſprang vom Pferde und hing ihr am Halſe.
Roland und Sir John kamen in dieſem Augen⸗ blicke; auch Amelie erſchien in demſelben Momente auf den Perron.
Edouard ließ ſeine Mutter ſich um Roland mühen, der, ganz mit Blut bedeckt, ſchrecklich anzu⸗ ſehen war, und lief auf ſeine Schweſter zu, um ihr
daſſelbe noch einmal zu ſagen, was er bereits ſeiner
Mutter geſagt.
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