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Sir John war auf die Seite geſprungen, um dem Thier in die Quere zu kommen und betrachtete Roland, indem er ſich ſchüttelte, nach dieſem zweiten
Duell mit demſelben Erſtaunen, wie das erſte Mal. Die Hunde, welche am Leben geblieben und deren
waren zwanzig, hatten den Bacher verfolgt und ſich über das todte Thier geworfen, indem ſie, obgleich vergeblich, dieſe ſtarrborſtige, beinahe eben ſo un⸗ durchdringliche Haut aufzureißen ſuchten.
„Sie werden ſehen,“ ſagte Roland, indem er ſeine Hände und ſein Geſicht, welche mit Blut be⸗ deckt geweſen, mit einem feinen Battiſtſacktuch trock⸗ nete,„daß ſie das Thier und Ihr Meſſer mit auf⸗ freſſen werden, Mylord.“
„Wirklich,“ ſagte Sir John,„das Meſſer?“
„Es ſteckt in feiner Scheide,“ ſagte Roland.
„Ah!“ machte der Knabe,„es ſieht nur noch das Heft heraus.“
Und indem er ſich auf das Thier ſtürzte, riß er
das Meſſer, das, wie der Knabe geſagt, in der Weiche der Schulter und zwar bis an das Heft, ſtack, heraus.
Die ſcharfe Spitze, von einem ruhigen Auge ge⸗ zielt und von einer kräftigen Hand geführt, war ge⸗ rade ins Herz gedrungen.
Man ſah an dem Körper des Bachers drei andere Wunden.
Die erſte, welche ihm die Kugel des Knaben bei⸗ gebracht, beſtand in einer blutenden Furche über dem
Auge; die Kugel war zu ſchwach geweſen, um das
Stirnbein zu zerſchmettern.
Die zweite kam von dem erſten Schuß Sir Johns
die
ihr lan tor


