Teil eines Werkes 
3. Theil (1826)
Entstehung
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Wie mein Leben ſeit jenem Augenblick hin⸗ gefloſſen iſt, weiß ich nicht. Selbſt Theobald ſchien ſich von mir zu entfernen. Ich hörte mie mehr Ihren Namen; und um mich von njeder Hoffnung zu trennen, ſiel es dem Herrn nde Saint⸗Clement ein, nach der Schweiz rei⸗ ſen zu wollen. Aber vergeſſen ſeien nun alle die Leiden, die auf mich hereinſtürmten. Wenn Sie mich noch lieben, kann ich ja glücklich

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In der größten Eile habe ich dieſen kur⸗ zen Abriß meines Lebens und meiner Leiden hingeſchrieben. Guſtav! Ihre Freundin er⸗ wartet Sie; ſie ruft Dich mit allen Kräf⸗ nten, mit allen Stimmen Ihrer Seele!

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Was habe ich geleſen! und von Deiner eignen Hand! Treuloſer Guſtav! Nicht höher alſo haſt Du mich geliebt? In dieſem Augenblick wurde mir Dein Brief an den Ba⸗ nron, worin Du uns zu Deiner Hochzeit ein⸗