Teil eines Werkes 
3. Theil (1826)
Entstehung
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ziehend ſeyn müſſe; ich lächelte, aber ich hoffte nicht.

Ich erbat mir von meinem Vater, daß ich mich einige Zeit auf dem Schloß Adelmar

aufhalten dürfte, um mich vollends zu erho⸗

len. Er geſtattete es, unter der Bedingung, daß ich dort ſehr zurückgezogen lebte. Schon ſeit längerer Zeit, hatte ich bemerkt, daß Herr d'Adelmar unruhig und zerſtreut. erſchien. Bei meiner Abreiſe umarmte er mich mit einem Ausdruck von Schwermuth, der mein Herz durchbebte.

Auf dem Wege dahin entſtand ein noch verworrener Plan in meinem Kopfe. Wir ka⸗ men des Nachts an. Nur ein alter Aufſeher mit ſeinem Sohn bewohnte das Schloß; ich nahm ihnen das Gelübde ab, Niemanden un⸗ ſern Aufenthalt dort zu verrathen. Ich wollte nur eins, Sie wiederſehen; Marie mußte Nachrichten über Sie einholen. Ich erfuhr, daß Sie in der tiefſten Einſamkeit lebten, und

ſehr niedergedrückt erſchienen. Ich gab mir alle