Teil eines Werkes 
3. Theil (1826)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

—

☛ 173 Ꝙ‿

Er hatte ſie auch nicht betrogen, auf dem Denk⸗ mal lag ein offenes Blatt. Er verbarg es ſchnell in ſeinen Buſen, dann eilte er ins Schloß zurück, fragte vergebens die Bedienten, die nicht die kleinſte Spur von ihr aufgefunden, befahl ihnen, noch einmal überall zu ſuchen, und ſchloß ſich in ſeinem Zimmer ein. 5

Zweiunddreißigſtes Capitel.

Peer, mit einer Herzensangſt, die keine Fe⸗ der beſchreiben kann, nahm er das unſelige Blatt zitternd hervor. Bei dem erſten An⸗

blick kam es ihm als unbeſchrieben vor; doch

bald entdeckte er wenige, mit Bleiſtift ſehr groß gezogene, faſt unleſerliche Zeilen, in denen doch die wohlbekannte Hand nicht zu verkennen war,

obgleich ihre Feſtigkeit und Zierlichkeit hier nicht

die kleinſte Spur hinterlaſſen. Es ſtanden dar⸗ auf nur dieſe Worte: