Teil eines Werkes 
3. Theil (1826)
Entstehung
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Guſtavs Hand, drückte ſie an ihr Herz; hef⸗ tete einen langen, durchdringenden Blick auf den Geliebten; hauchte dann, kaum verſtändlich, mit verſagender Stimme, das Wort Lebewohl aus; eilte mit großen Schritten wieder aus der Capelle, ſchlug die Richtung gegen den Fel⸗ ſen ein, und verſchwand in die Dunkelheit. Der Graf, der ſie ſogleich wieder erkannt, war außer ſich. Er brachte zuerſt Leben und Bewegung in die erſtarrte Verſammlung wie⸗ der. Er befahl, er bat, nach ihr zu eilen, ſelbſt

ſtand er wie an den Boden gewurzelt. Noch

war er ganz ohne Faſſung. Madame de Ser⸗ val, die ſich aus ihrem erſten Schrecken erholt hatte, ſuchte vergebens, von ihm gehört zu wer⸗ den; Noali beſchwor ihn, ſich zu faſſen. Endlich raffte er ſich zuſammen, legte Noali's Hand in die ihrer Mutter und ſtürzte aus der Capelle.

„Er flog, allen Andern voraus, nach dem Felſen hin. Eine tiefe Ahnung ſagte ihm, daß er nur dort vielleicht Kunde von ihr, die er

ſo eben geſchworen, zu vergeſſen, finden würde.⸗

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