Teil eines Werkes 
3. Theil (1826)
Entstehung
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oberung, als Sie mich kennen lernten. Sie lieben mich, und wünſchen meine Hand. Se⸗ hen Sie denn nicht ein, daß Sie ſo eine Bahn beſchließen, die Sie kaum angefangen haben. Mein Gatte hat mir nur einen Namen, dem er gewußt, einen ſchönen Ruf zu geben, und die

ehrenvolle Pflicht, ſeine Tochter zu erziehen,

hinterlaſſen. Ich werde beſchuldigt werden, dem Glanze nachgeſtrebt zu haben; älter als Sie, werde ich ſchon die wenigen Reize, die Sie angezogen, verloren haben, während Sie noch in dem Alter der Leidenſchaften ſtehen. Andre Frauen werden Sie anziehen, eine ſogar vielleicht ſich Ihrer Liebe erfreuen, und ſie wer⸗ den Ihre Bande verwünſchen; unglücklich durch ihre Leiden, könnte dann Marie nicht einmal Ihnen Ihre Freiheit wiedergeben!

Anéis, die ſo eben einen Theil der Wüſte ſchon durchſtrichen hatte, endete durch ihre plötzliche Erſcheinung dieſe Unterredung; allein der ſchmerzliche Ausdruck, der aus den bewegten Zügen Mariens ſprach, verlor ſich allmählig.