Teil eines Werkes 
3. Theil (1826)
Entstehung
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Um Gottes Willen, erwiederte Eugen, beſchimpfen Sie mich nicht! und wenn Sie auch meine Liebe verwerfen, laſſen Sie ihr we⸗ nigſtens Gerechtigkeit widerfahren. Nennen Sie mir den kleinſten Leichtſinn, deſſen ich mich in dem ganzen Jahre, in dem ich Sie kenne und anbete, ſchuldig gemacht habe? Habe ich auf irgend eine Frau nur einen Blick geworfen? habe ich mich nicht allen den Geſellſchaften ent⸗ zogen, woran Sie keinen Antheil genommen?

ich habe ihre Kälte ertragen, ohne mich zu be⸗

klagen, ich habe ſogar ihre Vorurtheile geehrt,

und was habe ich bei Ihnen erreicht?

Eine wahre Zuneigung, lächelte Ma⸗ dame de Loſtanges,die mich aber nicht ver⸗ hindert unſre beiderſeitigen Verhältniſſe zu er⸗ kennen und auf ſie Rückſicht zu nehmen. Ich bin ſiebenundzwanzig Jahre alt, und habe vie⸗ les erlitten; das heißt: Erfahrung erworben. Sie ſind vierundzwanzig, reich, liebenswürdig, ganz gebildet, um in der Welt zu gefallen und

2 zu glänzen, eilten Sie von Eroberung zur Er⸗