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„welcher von Ruhm zuerkannter Lorbeerzweig könnte mir gleich einem Deiner Blicke gelten?“ 6Ich möchte,““ verſetzte der Major hef⸗ tig,„„ich möchte, daß ich der ganzen menſch⸗ lichen Geſellſchaft auf immer entfliehen könnte! Was habe ich in Zukunft darin zu erblik⸗ ken? junge Leute, die Krieger zu ſeyn wähnen, weil ſie eine Epaulette tragen, und bei der Pa⸗ rade ein ſchönes Pferd geritten haben. Sie werden nur den ehrenvollen Namen eines Sol⸗ daten entehren, und über den alten abgedank⸗ ten Officier lächeln. Ja, ich werde künftig⸗ hin ein Land und eine Regierung haſſen, die undankbar ihre alten⸗Vertheidiger verſtoßen, ſie zum Erſatz geleiſteter Dienſte zur Unthätig⸗ keit und zum Ruheſtande verdammen kann. Ich will Niemanden aus der Welt mehr ſehen; ich kann die Menſchen nicht ausſtehen! Zum Henker! ich will mich tief in eine unzugängliche Ver⸗ borgenheit, in eine Einöde, in der nur ich ath⸗
me, flüchten. Warum bin ich nicht auf einer
öden Inſel?““


