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in demſelben Augenblicke, wo ich zittre, daß Sie, die ich liebe, meine brüderliche Zu⸗ neigung zu dem Mädchen falſch gedeutet haben könne, indem dieſer peinliche Gedanke mein Herz zuſammenpreßt, denkſt Du mich zu be⸗ reden, ihren Argwohn wahr zu machen; zum Lohn ihrer Liebe ſollte auch ich die⸗Geliebte tödten! nicht wahr?“
„Und was hoffſt Du, Unfinigek dan ent⸗ gegnete Theobald,„wenn Du bei der thörich⸗ ten Leidenſchaft, der Du dich hingegeben, ver⸗ harrſt. Sei doch ein Mann, Guſtav! Prüfe Dein Verfahren mit Vernunft und Ruhe! Hat dieſe unbekannte Frau, der Du nachhängſt, die Dir die ſchönſten Jahre Deines Lebens in leerer Erwartung verzehren macht, Dir nicht ſelbſt erklärt, daß Du ſie erſt kennen lernen
ſollſt, wenn ſie nicht mehr iſt? Wie! auf das
ſchöne Vorrecht, die heilige Würde, Gatte und Vater zu ſeyn, willſt Du Verzicht leiſten, um einem phantaſtiſchen Weſen getreu zu bleiben? Der edle Sprößling eines uralten Geſchlechts
„
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