Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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„Sie haben nun mein Unglück, und die vielleicht zu raſche Entſchloſſenheit, womit ich mich einer nur zu genügenden Strafe unter⸗ zog, erfahren. Die Unermeßlichkeit des Meers

trennte mich auf immer von meiner Geliebten,

aber nicht von der Liebe.“

„Der junge Vorville hatte eine Tochter aus einer achtungswerthen Familie verführt, und wieder verlaſſen; die Unglückliche war ſchon ſeit einiger Zeit verſchwunden geweſen, ohne daß er hatte entdecken können, wo ſie geblieben war. Der Himmel ſelbſt, gewiß in der Abſicht, meine düſtere Schwermuth zu mildern, bot mir ein Mittel zur Ausſöhnung mit mir ſelbſt dar. Ich fand am Bord des Schiffes, wohin ich mich geflüchtet, das Opfer der Leidenſchaften des ſtrafbaren und geſtraften Ernſts. Die tiefe Trauer, die Hinfälligkeit der jungen Frau, zo⸗ gen mich an; die Unglücklichen verſtehen ſich ſchnell. Bald vertrauete ſie mir ihre Leiden an. Sie hatte ihr Vaterland verlaſſen, in der Hoff⸗ nung, eine Freiſtätte in unbekannten Gegenden,