Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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habe, darf nur von ihm allein gehört werden; ſpäter ſollt auch Ihr meine Wünſche erfahren.“

Mit dieſen Worten zog er Noali und ihre Mutter heftig zu ſich hin; ſie kniete vor dem Bett nieder; lange hielt er ſie ſchweigend an ſein Herz gepreßt, dann drückte er einen Kuß auf ihre Stirn, und ſchien den Segen des Himmels auf ihr Haupt herunter zu rufen; dann ſie leiſe entfernend, gab er ihnen einen Wink, ſich zurückzuziehen; ſeine Blicke folgten ihnen, bis ſie denſelben entzogen waren.

Sobald ſie allein waren, wendete er ſich an Theobald.

„Ich will ſie nicht mehr ſehen,“ ſagte er. „Es iſt ein großes Opfer; allein der An⸗ blick meiner letzten Augenblicke würde ihr Herz zerreißen. Da ich nicht länger für ihr Glück leben kann, will ich wenigſtens die letzten Kräfte, die mir übrig ſind, zu dieſem Zwecke verwenden. Sie ſind es, Theobald! den ich zu der Stütze, zum Beſchützer derer, die nur mich ganz allein auf der Erde hatten, erwählt habe. Ihre Ge⸗

Lebewohl. II. Thl 3 3