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verſchließen. Noali's reine, unbefangene Seele war ihm heilig; blos der Gedanke, durch ein Wort, einen einzigen Blick den reinen Spiegel der Unbefangenheit, die er unter ſo vielen Reizen am meiſten an ihr verehrte, zu trüben, machte ihn für ſich ſelbſt erröthen; außerdem wurde der Adel ſeiner Seele durch die Vorſtellung, das offne, edle Zutrauen des Barons zu täu⸗ ſchen, empört. Seine väterliche Güte, die Ent⸗ würfe einer glücklichen Zukunft, die er unauf⸗ hörlich für ſeine Noali bildete, in welchen doch immer Theobalds gedacht wurde, das unbefan⸗ gene Wohlwollen des jungen Mädchens, die Hochachtung ihrer Mutter ließen ihn mit mil⸗ der, ruhiger Erwartung der Zukunft entgegen treten. So drangen Hoffnung und Liebe auf einmal in ſein Herz; und Theobald Allem, was ihm Glück zu verſprechen ſchien, muthig vertrauend, begnügte ſich, ſtill zu lieben. Madame de Serval fühlte eine warme Zu⸗ neigung für Theobald; mit ſtiller Freude ſah ſie die Freundſchaft der jungen Leute aufblühn;


