Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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Je mehr der Baron Theobald kennen lern⸗ te, deſto größer wurde ſeine Zuneigung zu ihm; der Charakter des jungen Mannes, die Gründ⸗ lichkeit ſeines Verſtandes, ſeine Sitten, ſeine Fähigkeiten, und beſonders ſeine warme An⸗ hänglichkeit an Guſtav und deſſen Mutter ge⸗ wannen ihm das Vertrauen und die Hochach⸗ tung des Herrn de Lineuil; kurz Norville ward ihm ein theurer Sohn, von dem auch er innig geliebt wurde.

Dieſes Vertrauens ungeachtet hatte ihm doch der Baron die Begebenheiten ſeines ge⸗ heimnißvollen Lebens nicht mitgetheilt, welche Theobald mit einer um ſo heftigeren Neugier⸗ de zu kennen wünſchte, als die Leiden des Ba⸗ rons mit denen der Madame de Noresé in ir⸗ gend einer Beziehung zu ſtehen ſchienen. Er hatte nicht die tiefe Bewegung vergeſſen, die der Baron hatte blicken laſſen, als er dieſem von der Schwermuth der Gräfin erzählt. Wenn der Jüngling Nachrichten von Frankreich er⸗ hielt, oder blos den Namen der Madame de