S
☛ 11
Grafen Guſtav de Norcé, der angenommene dankbare Sohn der vortrefflichſten Frau!“ Der Fremde konnte eine innere, ſtürmiſche Bewegung nicht verbergen.„„„Jetzt,““ ver⸗ ſetzte er mit ſchnell erkünſtelter Faſſung,„„jetzt begreife ich Ihre heftige Ueberraſchung; auch ich,““ fügte er feſter hinzu,„„habe früher Vor⸗ ville und ihre liebenswürdigen Bewohner gekannt.
Ich danke dem Himmel, der Sie hieher geführt
hat, junger Mann! Kommen Sie; Sie ſollen mir von denjenigen erzählen, die Ihnen theuer
ſind.““
Theobald folgte dem Fremden, der ihm indeſſen nicht mehr fremd war, weil er ſeine Freunde kannte. Nachdem ſie die Gärten und mehrere Zimmer des großen Gebäudes durchgegan⸗ gen waren, traten ſie in einen Salon, wo Alles Liebe zur Einſamkeit und zu ſtillen Anſchauun⸗ gen athmete.
„Wir ſind hier allein,“ ſagte der Wirth zu Theobald.„Niemand wird uns hier ſtören; erzählen Sie mir jetzt von Ihren Lieben; nicht
³


