Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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Obgleich er nicht ohne Abneigung an dieſe, ſeiner Meinung nach, leichtſinnige Frau, die

ſeinen Aufenthalt in dem Hauſe des Barons

nur noch peinlicher machen würde, denken, und ſich ohne noch größeren Widerwillen von dem unbekannten Gegenſtand ſeiner Sehnſucht tren⸗ nen konnte, ſuchte er, da er die Einladung nicht wohl ausſchlagen mochte, wenigſtens Zeit zu

gewinnen.

Er wünſchte in ſeiner Antwort dem Ba⸗ ron Glück, und verſprach, ſobald er einige ihm obliegende Geſchäfte beendet, zu kommen. Nicht

gewohnt, ſich zu verſtellen, war dieſer Theil ſeines Schreibens etwas dunkel und verworren;

allein, als er ſein Herz ſprechen ließ, entfloſſen die Worte mit Leichtigkeit ſeiner Feder. Er

verſicherte dem Baron, daß er aus ganzem Her⸗

zen, und auf immer jedwedem Anſpruch auf ſei⸗ nen Nachlaß entſage; er redete mit Wärme die Sache derjenigen, die im Begriff ſtand, dem alten Freunde die Hand zu reichen, und ohne der Eigenliebe des Greiſes zu nahe zu treten,