Teil eines Werkes 
1.Theil (1826)
Entstehung
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nicht alle Leidenſchaften? ſollen mich nicht über⸗ wältigen.

Mein Vermögen gibt mir Mittel, hieri in meiner erwählten Ruhe viel Gutés zu ſtiften; das iſt wahrer Genuß! indeſſen bin ich von mei⸗ ner ganzen Umgebung gewiß der traurigſte; meine Beſtimmung iſt nicht erfüllt, ich habe nicht das Höchſte gekannt; die Wonne, mit allen Kräften der Seele geliebt zu werden und zu lieben!

Mit einem Wort, ich bin nicht glücklich; nallein ich habe mir nichts vorzuwerfen; oft ge⸗ täuſcht, bin ich nie treulos geweſen, und ich werde immer ein Geſchlecht verehren, zu dem meine Mutter, die beſte, die hinreißendſte al⸗ ler Frauen gehörte.

Und nun, Du biſt wieder da, mein Ge⸗ ſchick erhellt ſich aufs neue. Nie habe ich die heilige Freundſchaft verletzt, die wir uns in den Händen meiner theuern Mutter gelobt; an ihrem Grabe werden wir unſer Gelübde er⸗ neuern; ihre Manen werden unſre Wiederver⸗

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