Teil eines Werkes 
1.Theil (1826)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

³☛ 204

ßigt hat, Du mußt wiſſen, daß ich weit mehr

brauche, um glücklich zu ſeyn! Die zwei Jahre,

die ich in der Welt verlebt, haben mich zu

der Ue berzeugung gezwungen, daß meine glü⸗

hende Seele nie befriedigt werden wird, daß

ich die Träume von Glück verbannen muß,

die meine junge, lebhafte Phantaſie aus den. Feen⸗Mährchen, womit das Kind eingewfegt

wurde, gewebt.

Ich habe gekannt, was man in der Ge⸗ ſellſchaft glückliche Abenteuer nennt; jung und reich haben mich die Frauen nicht 4 zurückgewieſen. Fern ſei es von mir, mich zum ſtrengen Richter der liebenswürdigen und zärteren Hälfte des menſchlichen Geſchlechts aufzuwerfen! ich habe vielleicht zu viel verlangt; ich forderte Liebe; ich wollte einen Schatten erhaſchen, der das Feſthalten nicht ertrug. Genug davon; ein nachgelaſſenes Heft unſers guten Lehrers hat mich zu rechter Zeit ge⸗ warnt; ſinnliche Leidenſchaften, und ſind dies