Teil eines Werkes 
1.Theil (1826)
Entstehung
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nichts Geſchichtliches darin, was eine eigentliche Beziehung auf ſeinen gegenwärtigen Zuſtand haben konnte, und doch fühlte er ſich tief ge⸗ troffen. Sie hatte ihm den reißenden Wirbel der Leidenſchaften gezeigt, und den Abgrund, worein er den ſtürzt, der nicht durch frühe Selbſt⸗ beherrſchung gelernt, den tauſend Stimmen des wogenden Bluts, der lockenden Täuſchung aufgeregter Sinne zu widerſtehen; hatte ihn gelehrt, daß die Liebe, die nicht auf innere Hochachtung begründet iſt, nicht dieſen Namen verdient, ſondern blos ein ſinnverwirrender wahn⸗ ſinniger Rauſch iſt, der nur einen größern Ekel und Widerwillen bei dem wieder Nüchter⸗ nen hinterläßt, als der, welcher von dem un⸗ mäßigen Genuß des Weines erregt iſt.

Und in der That, obgleich mit einem wunden, noch ſchmerzlich glühenden Herzen, war es doch dem Grafen, als wäre er wieder nüchtern geworden; er ſchauderte bei dem Ge⸗ danken, wie nahe er daran geweſen, einen Men⸗

ſchen zu tödten; ein Unglück, das ihm vielleicht

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