Teil eines Werkes 
1.Theil (1826)
Entstehung
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ihre Sache verloren, von ihrem ganzen Reich⸗ thum blieben ihr nur die 5000 Franken jährlicher Renten, die ſie geerbt hatte, übrig. Ihr Herz aber war zu voll, um ſich mit dem Verluſt ih⸗ res Vermögens zu beſchäftigen. Sie ließ kei⸗ nen andern Kummer erblicken, als den Schmerz, den ihr der Kranke einflößte, den ſie mit noch größerer Liebe zu pflegen ſchien.

Da Julien den Gebrauch der Vernunft wieder erhielt, fürchtete der Arzt die Wirkun⸗ gen des Eindrucks, und erſuchte Alicen, ſich zu entfernen. Juliens erſte Sorge nach ſeinem langen Wahnſinn war, wer der Engel ſei, der ihn immer umſchwebt hatte? Madame de Falkland wurde ihm genannt. Er brach in Thränen aus.„Ach! laß ſie kommen,“ flehte er;„ſie ſoll Alles wiſſen.“

Aber den Tag wurde ihm nicht geſtattet, ſie zu ſehen, und ſelbſt den folgenden Tag nur

auf einen Augenblick. Aber noch denſelben

Abend drückte er ihre Hände. Lebewohl. I. Thl. 12

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