Teil eines Werkes 
1.Theil (1826)
Entstehung
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es war ihm unmöglich, ſich den folgenden Tag abzuhalten, ſie zu ſehen. Sie fand ihn bleich, verſtört, und ſie triumphirte. Bis jetzt hatte er ſie nur ins geheim beſucht; er fürchtete, daß Alice davoͤn benachrichtigt werden würde; er hatte ſich nie öffentlich mit ihr gezeigt. Heute warf ihm Eglantine, die in ſeiner Seele las, den Kleinmuth ſeiner Liebe vor; doch bald flößte er ihr ſelber Mitleid ein, und wohl empfindend, daß ſie ein ſo leidenſchaftliches Herz ſchonen müſſe, redete ſie nur von Ergebung und Glück, ohne das Wort Ehe auszuſprechen.

Aus Furcht, lange mit ihm allein zu ſeyn, bat ſie ihn, ſie auf einen Beſuch zu beglei⸗ ten in eben daſſelbe Haus, wo einſt in Alicens, Gegenwart von Mademoiſelle de Sivry ge⸗ ſprochen worden war. So wie er den Salon betrat, ſiel ihm dies kleine Begegniß, das ihn ſo heftig berührt hatte, ein, und eine dunkle Ahnung von Unglück beengte ihm das Herz. Kaum war ein geſelliges Geſpräch begonnen, als Madame de Roſelle angemeldet wurde.

Lebewohl. I. Thl. 11