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„„Sobald die Umſtände es geſtatten wol⸗ len,““ erwiederte der junge Mann. In dieſem Augenblick fiel die Muſik ein; man begann zu walzen. Julien, in vertrautem Geſpräch mit Madame Müller, hatte ſie von ihrem Cirkel entfernt. Er fühlte, daß die Sitte
heiſthte, ihr ſeinen Arm anzubieten und ſo walzte
er mit ihr. Hatten die Lobſprüche, die ſie ihm ſo reichlich ertheilt, ihn ſchon hingeriſſen, wie konnte er denn dem Reiz widerſtehen, eine ſo ſchöne Frau zu umfaſſen? Er trank ihren Athem ein; der warme Schnee ihrer Arme ruhte auf den ſeinigen; ſeine Blicke erhoben ſich nur von dem halbbedeckten Buſen, deſſen Alabaſter⸗ Weiße von den leiſen Bebungen der Liebe belebt wurde, um an Augen zu haften, aus denen Satt ih keit und Wolluſt glänzten.
Mit einer ſo natürlichen Einfachheit wußte ſie ihren Geiſt und ihre Anmuth geltend zu ma⸗ chen, daß es dem Jüngling nicht einfiel, daß ſie ihm zu gefallen ſuchte; und ſein Herz berauſchte ſich
in Begierden. deren Strafbarkeit er fühl te, ohne
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