Teil eines Werkes 
1.Theil (1826)
Entstehung
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Verdienſte ſind zu ſchön, um den Beiſtand der Uebertreibung zu brauchen, damit Sie aner⸗ kannt werden.“

Julien, ein wenig betroffen über Lob⸗ ſprüche von ſo ſchönen Lippen, fuhr mit Ver⸗ wirrung ſich zu entſchuldigen fort. Eglantinens Lob wurde immer beredtſamer.„Sie ſind das Muſter unſrer heutigen Jugend,“ verſetzte ſie, „indem man über das Alles, was Ihre Ta⸗ lente während einer ſo ſchnellen Entwickelung verſprechen, erſtaunen muß, lernt man noch mehr, Ihren Charakter verehren; und doch“ fügte ſie mit dem liebenswürdigſten Lächeln von der Welt hinzu,„erregt Ihr treues Herz noch die größte Bewunderung. Ich kenne diejenige, die eine ſo ſchöne Seele ſich eigen zu machen gewußt hat, und ich nehme aufrichtigen Antheil an ihrem Glücke; ſie verdient es.“

„„— 9! Madame!““ ſagte Julien ſto⸗ ckend.

„Sie heirathen ja bald!“ fuhr Eglantine fort. 9.